Termine

Heute ist Donnerstag, 29. Juni 2017


der Terminkalender von marburg.news informiert ausschließlich über Veranstaltungen in Marburg. Für die Richtigkeit der Angaben übernimmt die Redaktion keine Gewähr.
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Heute


29. Juni

14 Uhr: Demo "Freiheit für Deniz Yücel!"
Ort: Elisabeth-Blochmann-Platz (35037 Marburg)
Seit dem 27. Februar wird Deniz Yücel in der Türkei in Haft gehalten. Ihm wird vorgeworfen, mit der PKK paktiert zu haben.
Dabei ist er ein Beispiel von vielen türkischen Staatsbürgern, die kritisch über die Türkei berichtet haben und nun in Haft ohne Anklage sitzen. Diese JournalistInnen sitzen ein, während Erdogan und seine AKP die Türkei weiter in ein autokratisches und korruptes System - basierend auf islamisch-nationalistischer Mobilmachung - umbaut. Fester Bestandteil dieser Ideologie ist ein aggressiver Antisemitismus, der hinter allen GegenakteurInnen zur eigenen Politik Juden vermutet.
Die Auftaktkundgebung beginnt um 14 Uhr auf dem Elisabeth-Blochmann-Platz. Um 14:30 Uhr erfolgt der Aufbruch zur Demo in Richtung Marktplatz mit Zwischenkundgebung am Garten des Gedenkens. Auf dem Marktplatz folgt die Abschlusskundgebung, bei der Texte von Deniz Yücel öffentlich verlesen werden.
MEHR: www.asta-marburg.de
Eingetragen am 26.06.2017, 17.48 Uhr von ms

  • 18 Uhr: Prof. Dr. Volker Roelcke "Vererbung statt Trauma: Eugenisch motivierte Konzeptionen der jugendlichen Dissozialität bei Werner Villinger und Hermann Stutte bis und ab 1945"
    Ort: Hörsaalgebäude (Biegenstr. 14, 35037 Marburg)
    In der frühen Nachkriegszeit waren Psychiater sehr häufig mit Kindern und Jugendlichen konfrontiert, die aufgrund von Entwurzelung, Obdachlosigkeit und Verlust von einem oder beiden Elternteilen im Krieg oder auf der Flucht ein von den sozialen Normen abweichendes Verhalten zeigten. Zur Erklärung dieses Verhaltens verwendeten die Marburger Professoren und Psychiater Werner Villinger und Hermann Stutte weitgehend unverändert wissenschaftliche Prämissen, Sprache und Wertvorstellungen aus der eugenisch-rassenhygienisch motivierten "Erbgesundheitspolitik" der Zeit des Nationalsozialismus. Mit diesen "genetischen" Erklärungen verbunden waren Vorschläge für eine rigide Segregation für die vermeintlich biologisch definierten diagnostischen Gruppen und die Entwertung psychotherapeutischer Versorgung.
    Volker Roelcke ist Professor und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Roelcke hat zahlreiche Arbeiten unter anderem zur Geschichte der Medizin und der Psychiatrie im Nationalsozialismus sowie im 19. Jahrhundert und zur Forschungsethik der Medizin verffentlicht.
    MEHR: www.uni-marburg.de
    Eingetragen am 26.06.2017, 17.48 Uhr von ms

  • 20 Uhr: "Über Reden reden"
    Ort: Theater im G-Werk (Afföllerwiesen 3a, 35039 Marburg)
    Die Großen der Welt sind es, die die Entscheidungen treffen. Sie bestimmen, ob Krieg oder Frieden herrscht. Sie sind beteiligt daran, dass tausende sich durch den Schlamm, die Kälte, die Meere in Bewegung setzen. Wenn diese Herrscher der Welt sich in ihren Reden an uns wenden, nutzen sie Strategien der Gestik, der Art und Weise zu sprechen, sie wählen bestimmte Worte und beeinflussen uns durch ihre Inszenierungen. "ÜBER REDEN REDEN" analysiert diese Inszenierungen und übt, den Humor da wiederzugewinnen, wo es uns eigentlich zum Heulen zumute ist.
    MEHR: www.germanstageservice.de
    Eingetragen am 29.06.2017, 6.55 Uhr von ms

  • 20.30 Uhr: Terror + Wisdom in Chains
    Ort: KFZ (Biegenstr. 13, 35037 Marburg)
    Summer Assault 2017 - Hardcore/Metal/Punk aus USA
    MEHR: www.kfz-marburg.de
    Eingetragen am 23.06.2017, 19.32 Uhr von ms


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